Syntonic

Licht ist eine wesentliche Voraussetzung für jedes menschliche Leben. Wir Menschen haben uns unter dem Einfluss der Sonne entwickelt. Wir lieben die Helligkeit des Sommers und „fürchten“ die Dunkelheit des Herbstes und des Winters.

Es gibt Dokumente, die belegen, dass schon die antiken Griechen vor weit über 2000 Jahren mit Licht therapierten. In jeder Epoche haben Wissenschaftler mit Licht, im Wesentlichen mit dem Sonnenlicht, experimentiert.

Dr. Harry Riley Spitler, der sowohl Optometrist wie auch Arzt war, ging einen etwas anderen Weg. Er benutzte nicht das komplette Spektrum des Sonnenlichtes. Spitler filterte kleine Bereiche elektromagnetischer Frequenzen aus dem gesamten Spektrum des sichtbaren Lichtes heraus. Mit diesen spezielen Frequenzenbereichen experimentierte und behandelte er. So entwickelte er in den 1920er und 30er Jahren die Behandlung von optometrischen und medizinischen Problemen mit unterschiedlichen genau definierten elektromagnetischen Frequenzen aus dem Bereich des sichtbaren Lichtes.

Dieser Art der Lichtbehandlung gab Spitler den Namen „Syntonic“, abgeleitet von dem Wort Syntonie, was so viel bedeutet wie in gefühlsmäßiger Harmonie mit der mitmenschlichen Umwelt zu sein. Syntonic ist die perfekte Bezeichnung für Spitlers Lichttherapie, denn das Ziel jeder Syntonic-Therapie ist die Schaffung von Gleichgewicht, Gleichgewicht im vegetativen Nervensystem, im Stoffwechsel, in der Sensorik und Motorik von Fähigkeiten.

Gleichgewicht in der Sensorik und Motorik von Fähigkeiten bedeutet genau so viel an Energie, Spannung in eine Fähigkeit zu investieren, wie für die Erfüllung einer Aufgabe wirklich notwendig ist.

In dem Buch „The Syntonic Principle“, das Spitler 1940 veröffentlichte, beschrieb er die Grundlagen von Syntonics. Einige Wissenschaftler, z.B. Charles Butts, Stefan Collier, Rocky Kaplan und Jacob Liebermann (um nur einige zu nenne), haben Spitlers Arbeit weitergeführt.

Syntonic in der Optometrie

Die Funktionaloptometrie (FO) ist der Bereich der Optometrie, der mit Syntonic arbeitet.

Ideal ist es, in eine Aufgabe nur so viel an Energie zu stecken wie für die Erledigung der Aufgabe erforderlich ist. Dann besteht ein Gleichgewicht in Sensorik und Motorik der erforderlichen Fähigkeiten.

Doch es gibt Menschen, die zu viel Energie in eine Aufgabe stecken und genauso Menschen, die zu wenig Energie aufwenden. In beiden Fällen besteht die Gefahr, dass die Aufgabe nicht gut oder sogar gar nicht erledigt werden kann. Hier kann Syntonic zwischen Sensorik und Motorik ausgleichend wirken.

Anwendung findet Syntonic zum Beispiel bei allen Defiziten in den visuellen Grundfähigkeiten, zur Verbesserung der Sehleistung, bei Lese- Rechtschreibproblemen, Dyskalkulie, ADS, ADHS usw.

Bei vielen Problemen kann Syntonic Ruhe ins visuelle System bringen. So unterstützt Syntonic das folgende gezielte Training zum Aufbau und zur Verbesserung der Fähigkeiten.

Syntonic in der Medizin

Die Chinesische Medizin geht bei jeder Erkrankung von einem Ungleichgewicht im Yin und Yang aus. Gesundheit erfordert Gleichgewicht.

Genau das, Gleichgewicht, strebt jede Syntonic-Therapie an.

Auch in der westlichen Medizin ist die Bedeutung der Harmonie, des Gleichgewichts anerkannt, nur nicht so allumfassend wie in der Chinesischen Medizin. Kein westlicher Mediziner bestreitet zum Beispiel, dass das Vegetative Nervensystem, also der Sympathikus und der Parasympathikus, in Balance sein muss. Sympathikus und Parasympathikus pendeln immer um das ideale Gleichgewicht.

Ein Stoffwechsel in Dysbalancen, der z.B. nur Nahrung zuführt, aber die Stoffwechselprodukte nicht abführt, der verstopft, der Stoffwechsel kollabiert.

Das sind nur zwei Beispiele aus der westlichen Medizin, um die Bedeutung des Gleichgewichtes zu verdeutlichen.

Syntonic kann zur Schaffung von Gleichgewicht bei vielen gesundheitlichen Problemen erfolgreich eingesetzt werden.

Bei jeder Erkrankung hatte der Organismus Schwierigkeiten die Gesundheit zu erhalten und sie nun wieder zu erlangen. Syntonic kann die zur Heilung erforderlichen Prozesse unterstützen und dadurch dem Körper helfen sich zu heilen.

Bei der medizinischen Behandlung können, wie in der FO, die Lichtfrequenzen über die Augen zugeführt oder auch lokal angewandt werden. Wie vorgegangen wird, das ist abhängig vom jeweiligen gesundheitlichen Problem.

Ablauf der Syntonic - Therapie

Je nach dem, ob es sich um eine optometrische oder eine medizinische Syntonic-Anwendung handelt, unterscheiden sich die vorbereitenden Messungen.

Vor der optometrischen Syntonic-Anwendung wird eine komplette visuelle Analyse durchgeführt. Hierbei handelt es sich um die Messung aller visuellen Fähigkeiten, von der Bestimmung des Führungsauges bis hin zur kompletten OEP (Messung der binokularen Stabilität).

Vor der medizinischen Syntonic-Anwendung werden alle symptomrelevanten Untersuchungen durchgeführt. Eine Diagnose ist zu erstellen und der Grad der gesundheitlichen Beeinträchtigung muss bestimmt werden. Es ist zu entscheiden ob Syntonic über die Augen oder lokal über die Haut angewandt wird.

Syntonic-Anwendung über die Augen

Am ersten Anwendungstag werden ein paar Messungen, z.B. die Messung der Farbfelder, durchgeführt. Dann folgt (maximal 20 Min.) die erste Syntonic-Anwendung. Im Anschluss werden die Messungen, die vor der Anwendung durchgeführt wurden, wiederholt. Wenn die Filter optimal sind, ergibt sich eine Veränderung.

Die Filter werden zur täglichen Anwendung mit nach Hause gegeben. Nach 10 bis 14 Tagen erfolgt eine erste Kontrolle. Jede Kontrolle läuft genau wie die erste Anwendung ab. In der Regel wir Syntonic in der Funktionaloptometrie für insgesamt 3 bis 4 Wochen angewandt.

Syntonic-Anwendung lokal über die Haut

Die Syntonic-Filter werden in der Praxis angewandt. Bei positiver Reaktion werden die Filter zur täglichen Anwendung mit nach Hause gegeben. Alle 7 bis 14 Tage (je nach gesundheitlichen Problem) wir die Sytonic-Anwendung kontrolle und bei Bedarf verändert.


Licht ist Leben,
ohne Licht ist unser Leben nicht möglich!


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